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Zusammen für ein professionelles Wissenschaftsmanagement

Unser Beirat ist mehr als ein Gremium – er ist ein direkter Draht in das Herz des Wissenschaftssystems. Erfolgreiche Weiterbildung im Wissenschaftsmanagement braucht stets einen Blick über den Tellerrand. Deshalb holen wir uns Rat von Personen, die erfolgreich Zukunft gestaltet haben und die Maschinenräume des Wissenschaftsmanagement bestens kennen. Sie kommen aus Forschungseinrichtungen, innovativen Unternehmen und wissenschaftsnahen Institutionen in Politik und Gesellschaft. Als Impulsgeberinnen und Botschafter für die Professionalisierung im Wissenschaftsmanagement beraten uns diese ExpertInnen mit ihren Erfahrungen und fachlichem Wissen. Dies unterstützt uns bei der Fortentwicklung unseres Studiengangs und sichert seine Aktualität und und Reichweite. 

Prof. Dr. Henning Meyer

Vorsitzender des Beirats für den Studiengang Wissenschaftsmanagement

| Direktor des lil Instituts for Public Value | Geschäftsführer der Social Europe Publishing and Consulting GmbH | Honorarprofessor für Public Policy and Business an der Eberhard Karls Universität Tübingen | Research Associate des Centre for Business Research an der University of Cambridge

In Zeiten technologischer Disruption wird Wissenschaftsmanagement zur entscheidenden Scharnierfunktion zwischen Wissenschaft, Gesellschaft, öffentlichem Sektor und Wirtschaft.“

Zur Person

Henning Meyers berufliche Schwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Aktuell ist er Direktor am lill Institute for Public Value sowie Geschäftsführer der Social Europe Publishing & Consulting GmbH. Darüber hinaus lehrt er als Honorarprofessor für Public Policy and Business an der Eberhard Karls Universität Tübingen und forscht als Research Associate am Centre for Business Research der University of Cambridge. Seine Fokus ist es, neue Zusammenhänge zu erforschen und durch Wissensaustausch sowie Zusammenarbeit echte gesellschaftliche Wirkung zu erzielen.

Zuvor war er als Abteilungsleiter und Leiter des Ministerbüros im saarländischen Ministerium der Finanzen und für Wissenschaft tätig. Ebenso arbeitete er als erster Fellow des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen der Corona-Task-Force und war im Jahr 2021 in das Bundeskanzleramt abgeordnet. Weitere akademische Stationen seiner Laufbahn umfassen Positionen an der London School of Economics and Political Science (LSE), der IE University sowie Fellowships an der Harvard University und der Cornell University.

Er hält einen PhD in Vergleichender Politikwissenschaft und einen Executive MBA der London Metropolitan University, einen MSc in Finance der University of London, einen MA in British and European Politics and Government der London Guildhall University sowie ein Diploma in Global Business der University of Oxford. Seine Forschungsinteressen umfassen Public Policy mit Schwerpunkt Finanz- und Wirtschaftspolitik sowie Strategie, insbesondere Nonmarket Strategy. Zudem beschäftigt er sich intensiv mit der digitalen Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft sowie mit der Sozialdemokratie.

Prof. Dr. Ulrike Gutheil

Stellvertretende Vorsitzende des Beirats für den Studiengang Wissenschaftsmanagement

| Gründungsvorständin der Medizinischen Universität Lausitz-Carl Thiem

Das Wissenschaftsmanagement der Zukunft, wird strategischer, digitaler, vernetzter und deutlich politischer. Transformationskompetenz wird eine sehr wichtige Rolle einnehmen.“

Zur Person

Ulrike Gutheil fügt über jahrzehntelange Führungserfahrung im Wissenschaftsmanagement und in der öffentlichen Verwaltung.

Seit 1.7.2024 ist sie Gründungsvorständin der Medizinischen Universität Lausitz-Carl Thiem. 

Zuvor war sie reaktivierte Staatssekretärin und Projektbeauftragte des Landes für den Aufbau der ersten staatlichen Universitätsmedizin im Land Brandenburg verantwortlich. Davor war Ulrike Gutheil in der Zeit von 2016 bis 2019 Staatssekretärin für Wissenschaft und Kultur des Landes Brandenburg, danach selbstständige Beraterin für Führungskräfte und Organisationsberaterin. 

Vor Ihrer Zeit in der Politik prägte sie als Kanzlerin und als stellvertretende Sprecherin der deutschen Universitätkanzlerinnen und -kanzler über viele Jahre maßgeblich die Entwicklung von Universitäten und deren administrative Prozesse mit. Ulrike Gutheil war zwölf Jahre Kanzlerin der TU Berlin und sechs Jahre Kanzlerin der BTU-Cottbus. Davor war sie zehn Jahre in der Generalverwaltung der Max Planck Gesellschaft in München in unterschiedlichen Positionen tätig. In ihren Führungspositionen leitete sie die zentrale Verwaltung und verantwortete die finanziellen, personellen, baulichen, digitalen und rechtlichen Geschicke der jeweiligen Einrichtungen. 

Ihre akademische Ausbildung umfasst ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bremen und als Fulbright Stipendiatin an der Arizona State University. Nach dem zweiten Staatsexamen arbeitet Ulrike Gutheil zunächst als Richterin. Sie promovierte 1993 an der Universität Bremen. Seit 2011 hat sie eine Honorarprofessur an der BTU-Cottbus Senftenberg für allgemeines Verwaltungsrecht, Hochschulrecht und Hochschulmanagement.

Durch ihre vielfältigen Stationen vereint sie tiefgreifendes juristisches Fachwissen mit weitreichender Erfahrung an der Schnittstelle wissenschaftsadministrativer Praxis und Landespolitik.

Prof. Dr. Heike Grassmann

Mitglied des Beirats für den Studiengang Wissenschaftsmanagement

| Staatssekretärin für Wissenschaft, Kultur und Tourismus im Freistaat Sachsen

„Wissenschaftsmanagement bedeutet heute – und erst recht morgen: Wissenschaftsorganisationen gestalten statt verwalten. Wer das kann, entwickelt nicht nur Institutionen. Er entwickelt die Menschen in ihnen.“

Zur Person

Prof. Dr. Heike Graßmann ist eine ausgewiesene Wissenschaftsmanagerin mit langjähriger Führungserfahrung an der Schnittstelle von Forschung, Verwaltung und Politik. Seit Februar 2025 ist sie Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus.

Zuvor war sie ab Oktober 2018 als Administrative Vorständin am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) in Berlin tätig. In dieser Funktion verantwortete sie zentrale Steuerungsbereiche, insbesondere Finanzen, Personal, Infrastruktur und Organisationsentwicklung.

Weitere Führungspositionen und Gremienverantwortung hatte sie inne als Administrative Geschäftsführerin des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig (2012-09/2018) sowie u.a. als Vizepräsidentin der Helmholtz-Gemeinschaft und Hochschulratsmitglied an der Universität Leipzig sowie der HTWK Leipzig.

Ihre akademische Ausbildung umfasst ein Studium der Betriebswirtschaftslehre sowie eine Promotion an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen strategisches Wissenschaftsmanagement, Finanz- und Personalsteuerung, strategische Personal- und Organisationsentwicklung sowie im Aufbau und der Steuerung komplexer Forschungsinfrastrukturen. Sie verbindet betriebswirtschaftliche Expertise mit einem fundierten Verständnis der Anforderungen an exzellente Forschung im nationalen und internationalen Kontext sowie deren Einbettung in politische Entscheidungsprozesse.

Dr. Volker Meyer-Guckel

Mitglied des Beirats für den Studiengang Wissenschaftsmanagement

| Generalsekretär des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft

Die wichtigsten Kompetenzen im Wissenschaftsmanagement der Zukunft sind der Umgang mit Unsicherheit; die Fähigkeiten, Agilität voranzutreiben und zu nutzen.“

Zur Person

Dr. Volker Meyer-Guckel ist seit 2022 Generalsekretär und Vorsitzender der Geschäftsführung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Zuvor war er bereits 22 Jahre lang als stellvertretender Generalsekretär für die Organisation tätig und gestaltete deren strategische Ausrichtung in dieser Zeit maßgeblich mit. Vor seinem Wechsel zum Stifterverband arbeitete er unter anderem als Referent im Planungsstab des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog. Seine berufliche Laufbahn im Bereich der Wissenschaftsförderung begann er zuvor bei der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seine akademische Ausbildung umfasst ein Studium der Anglistik, Philosophie und Chemie in Kiel, Belfast und Würzburg, das er mit einer Promotion abschloss. Darüber hinaus bringt er seine Expertise in diverse Aufsichts- und Hochschulräte sowie in Gremien der nationalen und internationalen Wissenschaftspolitik ein. Zu seinen fachlichen Schwerpunkten zählen die strategische Hochschulentwicklung, die Bildungspolitik sowie die Förderung des Wissenstransfers zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Bildnachweis: Stifterverband / Marcel Schwickerath

Dr. Horst Henrici

Mitglied des Beirats für den Studiengang Wissenschaftsmanagement

| Kanzler der Bauhaus-Universität Weimar

Aus meiner Perspektive liegt die zentrale Kompetenz im Wissenschaftsmanagement der Zukunft in der Fähigkeit, institutionelle Steuerung unter Bedingungen struktureller Unsicherheit zu leisten. Das bedeutet, Governance, Ressourcenallokation und strategische Entwicklung so auszubalancieren, dass wissenschaftliche Leistungsfähigkeit langfristig gesichert und zugleich Transformationsprozesse aktiv gestaltet werden können. Dafür braucht es neben analytischer Tiefe vor allem Urteilskraft und ein ausgeprägtes Verständnis für organisationale Zusammenhänge.

Zur Person

Dr. Horst Henrici ist seit dem 1. Januar 2015 Kanzler der Bauhaus-Universität Weimar und wurde am 1. Januar 2023 für eine zweite Amtszeit von acht Jahren bestellt.

Er studierte Politikwissenschaften in München sowie Rechtswissenschaften in Bremen, Würzburg und Thessaloniki mit Erstem Juristischen Staatsexamen in Würzburg. Nach Referendariat und Zweitem Juristischen Staatsexamen in Hamburg war er nach der Promotion zum „Dr. jur.“ ab 2002 Justiziar der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, wo er später für akademische und studentische Angelegenheiten zuständig war und bis zum Jahr 2012 Arbeitsrecht lehrte. 2005 wechselte er an die Technische Universität Berlin, dort zunächst verantwortlich für Zulassung und Immatrikulation, von 2009 bis Ende 2014 als Leiter der Abteilung I – Studierendenservice.

Dr. Henrici ist Mitglied der Arbeitskreise der Kanzler*innen der Universitäten Deutschlands „Fortbildung“ und „Hochschulbau“, Mitglied des Vereins zur Förderung des europäischen und deutschen Wissenschaftsrechts sowie des Verwaltungsrats des TÜV Thüringen e.V.

Dr. Henrici ist seit dem Wintersemester 2020/21 Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Berlin im Master-Studiengang Wissenschaftsmanagement, Modul Hochschulrecht: Universitäre Selbstverwaltung in der Praxis.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2026 wurde Dr. Henrici durch das Thüringer Oberverwaltungsgericht für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren zum ehrenamtlichen Richter (Beamtenbeisitzer) für den Disziplinarsenat des Thüringer Oberverwaltungsgerichts bestellt.

Seit Januar 2026 ist Dr. Henrici Mitglied des Beirats für den weiterbildenden (M.Sc.) Masterstudiengang Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftsmarketing an der Technischen Universität Berlin.

Dr. Anja Sommerfeld

Mitglied des Beirats für den Studiengang Wissenschaftsmanagement

| Leiterin der BR50-Geschäftsstelle Adlershof

„Durch die komplexer werdenden Wirkgefüge denen Wissenschaft ausgesetzt ist, geht es im Wissenschaftsmanagement mehr denn je um Gestaltungswillen und nicht mehr nur um das bloße Verwalten. WissenschaftsmanagerInnen müssen sich zudem ihrer Verantwortung für die Zukunft der Wissenschaft bewusst sein. Insbesondere die knappen Finanzmittel erfordern ein hohes Maß an Kreativität, um die Zusammenarbeit zu stärken und Synergien zu schaffen.“

Zur Person

Dr. Anja Sommerfeld leitet aktuell die Geschäftsstelle von Berlin Research 50 (BR50). In dieser Funktion koordiniert sie die Vernetzung der außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Hauptstadtregion und fördert den strategischen Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, sodass BR50 aktiv an der Gestaltung des Forschungsraum Berlins mitwirkt. Zudem entwickelte und betreute sie ein sektorenübergreifendes Mentoring-Programm, welches BR50 in den Jahren 2023/2024 durchführte und von dem 14 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftsmanagerinnen profitierten.

Zuvor war Anja Sommerfeld als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Wissenschaftsmanagerin am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) tätig. Dort verantwortete sie unter anderem das Projektmanagement und die administrative Koordination der internationalen Arktis-Großexpedition MOSAiC und nahm an mehreren Arktisexpeditionen teil.

Ihre akademische Ausbildung umfasst ein Studium der Meteorologie an der Freien Universität Berlin sowie eine naturwissenschaftliche Promotion im Bereich der Klimaphysik am AWI. Darüber hinaus absolvierte Anja Sommerfeld 2025 den weiterführenden Masterstudiengang Wissenschaftsmanagement an der Technischen Universität Berlin.

Zu ihren Kernkompetenzen zählen das Wissenschaftsmanagement, insbesondere im Bereich außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, die Steuerung komplexer internationaler Großprojekte sowie die strategische Netzwerkbildung. Durch ihre beruflichen Stationen verfügt Anja Sommerfeld über fundierte Erfahrungen in der Koordination multidisziplinärer Forschungsverbünde an der Schnittstelle von Wissenschaft und Administration und bzgl. wissenschaftlicher und wissenschaftsnaher Karrierewege.

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